Off-Broadway Theater Award for 'Best play'
Das Fieber

Ein Monolog über das Ende der Unschuld
von Wallace Shawn

"Einer der wichtigsten Stückeschreiber der Gegenwart" Der Spiegel

mit Heiko Dietz


Regie: Christian Kroos
Raum/Licht: Heinz Konrad

Assistenz: Carmen Panknin


Aufführungsrechte: Rowolth Theaterverlag, Reinbek bei Hamburg
Übersetzung: Inge Greiffenhagen


Ein Gefangener wird hingerichtet. Ein Mann aus einem reichen Land reist in ein armes Land. Nachts, auf dem Kachelboden im Badezimmer seines Hotels, denkt er über sein Leben nach und über die Diskrepanz zwischen seinem Wissen und seinem Handeln. In dieser Nacht erkennt er, was ihn mit dem zum Tode Verurteilten verbindet, was Kommunisten und Sozialdemokraten verbindet, Intellektuelle und marxistische Revolutionäre, Touristen und Bettler. Er sieht seine Welt: gute Wohnviertel, liebevolle Familien, Parties, Vergnügen, Kunst, Demokratie. Und er sieht die andere Welt: schlechte Viertel, gefährliche Menschen, Armut, Gewalt, Folter und Unterdrückung. Er begreift die Beziehung zwischen seinem Leben und dem "Leid der Armen", zwischen den politischen Fanatikern und seinem alltäglichen Fanatismus, mit dem er seinen Lebensstil und das, was er für gegeben nimmt, behauptet.

Eine Produktion von Heiko Dietz für das theater ... und so fort
mit freundlicher Unterstützung von THETA e.V.


Premiere:
12. Dezember 2009

weitere Termine:
22. + 29. Dezember 2009
9. Januar 2010

26. Februar 2010
(8,- EUR auf allen Plätzen - 11 Jahre' theater ... und so fort')
27. Februar 2010
ausverkauft!
01. April 2010
02. April 2010

27. Mai 2010
28. Mai 2010
29. Mai 2010 letzter Termin in dieser Spielzeit!

jeweils um 20.30 Uhr


Pressestimmen:
"In der Regie von Christian Kroos gelingt es Dietz, mit dem Monolog als spielerischer Herausforderung zu jonglieren. Er beherrscht die Distanz zum Gewesenen, geriert sich in der direkten Ansprache mal als journalistischer Wächter, mal als zynischer Despot und sein Mosaik aus Geschichte und Geschichten
gleicht einer Traumfotographie.
Das Delirium reduziert ihn auf das Wort, die Muttersprache, die in diesem fremden heißen Land niemand versteht. Ihm bleibt ein kaltes Viereck aus Kacheln. Ringsrum leerer Raum und keine einzige Requisite. Zum Schluss reicht er uns die blutbefleckte Hand, macht hoffnungsvoll Licht und bittet um Verzeihung.
Wie sollte sonst weitergehen?"
Süddeutsche Zeitung

„Heiko Dietz spielt das brisante Solo im theater ... und so fort. (...) Er ist das personifizierte schlechte Gewissen eines westlichen Intellektuellen, der begreift, dass sein Luxusleben nur möglich ist, weil in der Dritten Welt die Armen verrecken. Er begreift auch, dass man hier nicht Geduld und Moral predigen kann und das sein Engagement für die gerechte Sache verlogen ist.“ Die Abendzeitung