

Pressestimmen:
"...ein Shakespeare des dritten Jahrtausends..."
(der Autor lächelt... und bedankt sich
freundlich für die Hoffnung des Kritikers.)
"...ein spannendes Erzählen der politischen Intrigen..." "...Citizen-Kane-Dramaturgie..."
Mathias Hejny, ABENDZEITUNG
"Wer
denkt, sein Leben hätte zu wenig Fallhöhe, der soll sich ins 'theater
... und so fort' begeben. Dort kann man zuschauen, wie eine Königin um
Leben, Liebe und Verstand gebracht wird..."
"Mit 'Johanna, die Wahnsinnige' hat Heiko Dietz ein Theaterstück
geschrieben, das ausloten soll, wer diese Frau von damals in unseren heutigen
Köpfen sein kann (...) die Inszenierung ist stark. Dietz führt mit
sicherer Hand Regie, es gibt Poetische Momente, komische und verzweifelete,
und jede Geste, jeder Blick ist richtig und passt. Die Leistung der Schauspieler
ist so beeindruckend wie ihre Spielfreude groß: Der geckenhafte Sohn
Karl, der berechnende Vater und der biegsame Geistliche ergeben ein hübsches
Panoptikum der Machtgier.
Astrid von Jenny spielt die alte, in einem Kloster gefangengehaltene Johanna,
Laura Jochmann wütet als junge Königin, rasend vor Eifersucht. Zusammen
ergeben sie das Bild einer Königin, die vor allem eine Frau war voller
Kraft, weil voller Liebe. Dietz hat die Szenen aus dem Leben der alten und
der jungen Königin so montiert, dass sie geschmeidig ineinander übergehen,
sich ergänzen, bedingen, und erklären. Eine schöne, spannende
Uraufführung."
Barbara Teichelmann, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
"Heiko Dietz hat sich den spannenden Stoff rund um Liebe, Machtgier und
abenteuerliche Intrigen vorgenommen und sein Stück auf der kleinen Bühne
des "Theater ... und so fort" auch gleich selbst inszeniert. Die
geschickt ineinander verwobenen Szenen des "Machtspiels" - durchsetzt
von Rückblenden und Ausblicken - erzählen vom dramatischen Schicksal
Juanas. (...)
Laura Jochmann überzeugt als junge, lebenshungrige und rebellische Johanna,
Astrid von Jenny spielt souverän die alte, von der Außenwelt isolierte
und verwahrloste Königin. Während die eine zwischen heftigen Protesten,
massiven Wutausbrüchen und schweren Depressionen hin- und herpendelt,
zieht sich die andere - entmachtet, entmündigt und den Schikanen ihrer
Bediensteten ausgesetzt - ins innere Exil zurück. Neben aller Dramatik
gönnt Autor und Regisseur Dietz seinem Publikum aber immer wieder auch
komische Momente, wobei Felix von Frantzius als Juanas eitler Sohn Karl genüsslich
in die Parodie abdriftet. (...)
Fazit: ein Abend für alle Freundinnen und Freunde bewegender Biografien
mit gesundem Interesse für spanische Geschichte.
Ines Botzenhard,
IN MÜNCHEN






Laura
Jochmann als junge Johanna
Astrid
von Jenny als spätere Johanna
Felix
von Frantzius als Karl V.
Wolfgang
Czeczor als Ferdinand von Aragon
Johanna,
die Wahnsinnige
Ein Machtspiel von Heiko Dietz
mit
Katharina
Friedl, Astrid
von Jenny, Laura
Jochmann, Waltraud Lederer, Wolfgang
Czeczor, Felix
von Frantzius, Johannes Haag, Hardy Hoosman,
Roger Kaufmann / Christian Gries,
Florian
Weber
Weihnachten. Um Familienglück zu demonstrieren besucht Karl V. mit seiner
Gemahlin Isabella von Portugal seine Mutter Johanna. Diese ist zwar offiziell
Königin, doch seit Jahren aufgrund ihres angeblichen Wahnsinns in der
Festung von Tordesillas interniert.
Zehn Jahre ist sein letzter Besuch her. Damals brauchte er eine Unterschrift,
um regieren zu dürfen.
Heute droht ein Bürger-Aufstand. Die Spanier wurden zu lange von den
Habsburgern ausgebeutet.
Gelingt es Karl, seine seelisch und geistig labile Mutter für seine Machenschaften
zu gewinnen?
Oder schafft es Johanna, die Fesseln zu sprengen und zu regieren?
Ein Leben voll Glanz und Liebe schien der Tochter Isabellas
von Kastilien und Ferdinands von Aragon beschieden zu sein. Doch Johanna,
die Gemahlin Phillip des Schönen von Burgund, war geistig und seelisch
labil. Dies diente, wie so oft in der Geschichte, als willkommener Vorwand,
ihr nicht nur die rechtmäßige Herrschaft vorzuenthalten, sondern
auch, sie von der Welt zu isolieren.
Johanna,
die Wahnsinnige. Nie gehört? Faszinierend.
War sie doch die Tochter jener „Katholischen Könige“, die
Christoph Kolumbus in die Neue Welt aussandten.
War sie doch die Frau von Phillip, dem Schönen von Burgund., Sohn Kaiser
Maximilian I.
War sie doch die Mutter von Kaiser Karl V.
War sie doch die Mutter von Kaiser Ferdinand I.
War sie doch die Mutter von Eleonore, Königin von Portugal.
War sie doch die Mutter von Isabella, Königin von Dänemark.
War sie doch die Mutter von Maria, Königin von Ungarn.
War sie doch die Mutter von Katharina, ebenfalls Königin von Portugal.
Wie kann es passieren, dass eine für die Weltgeschichte doch recht bedeutende
Person dermaßen ins Vergessene abrückt?
Durch die Macht anderer!
In diesem Falle waren es keine geringeren Personen, als der eigene Vater und
der eigene Sohn!
Die nahestehendsten Personen machten sie erst zu jener „Wahnsinnigen“.
Regie:
Heiko Dietz
Dramaturgie: Carmen Panknin
Assistenz: Katharina Friedl
Bühne: Mandy Hanke
Kostüme: Andreas Haun
Uraufführung!
12. Dezember 2007 (ausverkauft!)
weitere
Termine
15.*/19./22. Dezember
2007
9./10./12.*/16. Januar 2008
Neue Termine!!!
21./24./25./26.*/28.**
Januar 2008
01./02./03./04.**/07./09.*
Februar 2008
jeweils um 20.30h (außer *)
** 9 Jahre "theater ... und so fort"
- Einheitspreis 9,- € auf allen Plätzen!
am Mo, 28.01.2008
(ausverkauft!)
am Mo, 04.02.2008
(ausverkauft!)
*
Double-Feature - 2
sehen, 1 zahlen!
am
Sa, 15.12.2007
(ausverkauft!)
am
Sa,
12.01.2008 (ausverkauft)
am
Sa, 26.01.2008
am Sa, 09.02.2008 (noch
Restkarten vorhanden!)
"Macbeth" um 18 Uhr
"Johanna,
die Wahnsinnige" um 20.30 Uhr
Eine Produktion des theater
... und so fort
mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der
LH München
Preise:
Kategorie A - 18,- EUR
Kategorie B - 16,- EUR
Kategorie C - 14,- EUR
Kategorie D - Schüler/Studenten, A - C jeweils
abzügl. 4,- EUR
