Tod
ein komisches Drama von Woody Allen

mit Noelle Cartier van Dissel, Katharina Friedl, Graciette Justo, Waltraud Lederer, Bernd Dechamps, Heiko Dietz, Johannes Haag, Paul Hanisch, Roger Kaufmann, Jan Lau, Josef Parzefall, Stephan Neumüller, David Scholz, Marcel Sturm, Christoph Vogel, Floo Weber, Andreas Wunnenberg

Regie: Heiko Dietz
Dramaturgie: Carmen Panknin

Aufführungsrechte: S. Fischer Theaterverlag

Als eines Nachts wildfremde Leute bei ihm klingeln, weiß Kleinmann, dass es ihm an den Kragen geht. Dabei soll er sich lediglich der Bürgerwehr anschließen, die endlich den unheimlichen Würger stellen will, der seit einiger Zeit umgeht. Widerstrebend um seine Nachtruhe gebracht, findet sich Kleinmann an einer dunklen Straßenecke wieder, wo er, vor Angst und Kälte zitternd, auf Anweisungen wartet. Zwar werden um ihn herum die heißesten Spuren verfolgt, doch die Aktion ist irgendwie schlecht organisiert ...

Premiere!
16. Mai 2009 ausverkauft!
weitere Termine:
17. – 22.ausverkauft! Mai 2009
29.ausverkauft/30. Mai 2009

Zusatzvorstellungen!
4.- 6. August!
jeweils 20.30 Uhr



Woody Allen (eigentlich Allen Stewart Königsberg) wurde 1935 in New York geboren. Nach seinen Anfängen als Gagschreiber arbeitete er später als Fernsehkomiker. 1961 trat er zum ersten Mal selbst in New Yorker Nachtclubs auf: "Es war entsetzlich. Kaum jemand war gekommen. Drei, vier Tische waren vielleicht besetzt. Damals verdiente ich schon ziemlich viel Geld als Gagschreiber fürs Fernsehen und dachte, die Bühnenerfahrung würde mich weiterbringen. Doch als ich in den leeren Saal blickte, hatte ich die Hosen voll. Die Besitzerin des Clubs musste mich sanft auf die Bühne schieben ..." Bald folgte sein Debüt als Filmschauspieler in Clive Donners What´s New, Pussycat?. 1969 schrieb und inszenierte er mit Woody - der Unglücksrabe seinen ersten Leinwanderfolg. Als Filmproduzent, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in einer Person bahnte er sich seinen Weg an die Spitze des neuen amerikanischen Films. Großes Vorbild: Charlie Chaplin. Spätestens seit Der Stadtneurotiker, für den er 1977 vier Oscars gewann, feiert ihn die Kritik als einen der wichtigsten Regisseure des amerikanischen Kinos.
Pressestimmen:
"Eine wunderbare Hommage (...) an die Doktoren Caligari und Mabuse. (...) Dietz führt mit 'Tod' die Möglichkeiten der neuen Spielstätte eindrucksvoll vor. 20 Schauspieler wirken mit. (...) Getragen wird die schlicht gehaltene Inszenierung von David Scholz. Sein Kleinman witzelt, windet und fürchtet sich bis zum bitteren Ende. Man fühlt sich angenehm an Woody Allens Darstellung des Kleinman erinnert. Scholz ist keine billige Kopie. Das 'theater ... und so fort' hat dem Tod ein Schnippchen geschlagen."
Sueddeutsche Zeitung, Florian Welle