
David
Harrower, 1966 in Glasgow geboren, wurde durch sein Stück
"Messer in Hennen" (das 1999 auch im theater ... und
so fort gezeigt wurde) international bekannt.
Mittlerweile gehört er zu den bedeutenden zeitgenössischen Dramatikern.
Harrower schrieb das Zwei-Personen-Stück "Blackbird" 2005
für das Edinburgh International Festival. Dort wurde es in der Regie
von Peter Stein uraufgeführt.
"Blackbird" war nominiert als Buch des Jahres
2005 (Scottish Literary Award der 'Saltire Society'). Es war Best
New Play 2006 (Critics Award) und wurde ebenfalls mit dem
Laurence Olivier Award 2007 ausgeszeichnet.

1997
- "Messer in Hennen"
...........Bestes ausländisches Stück
...........(Theater
Heute),
..........-Critics Award
1999
- "Tötet die Alten foltert ihre Jungen" ----------Meyer-Whitworth
Award
--------- Pearson Award





Pressestimmen:
"(der) Psychothriller 'Blackbird' enthüllt ... eine alte Beziehung
aus zweierlei Sicht - bis zum verstörenden Ende."
"Mascha Müller vermittelt ... eine flirrende Zerbrechlichkeit,
die ahnen läßt, welchen Schaden ihre Seele genommen hat."
Die Abendzeitung, Gabriella Lorenz
"Jetzt hat Matthias Eberth das Erfolgsstück des
britischen Autors im 'theater ... und so fort' als Psychothriller inszeniert.
Bis zum Schluss bleibt die bange Frage: Rächt sie sich, wird er sie
töten, gibt es eine Versöhnung? Eberth läßt alles in
der Schwebe und steigert die Spannung im Dialog-Klipp-Klapp um Schuld und
Sühne: Die Rollen von Täter und Opfer wechseln, Lebenslügen
brechen auf.
Mascha Müller spielt die junge Frau intensiv, zerrissen zwischen Verzweiflung
und Verführung, während Heiko Dietz für den Mann einen stimmigen
Ausdruck im Kampf von Gewissen und Rechtfertigung findet..."
TZ, Barbara Welter
"...furiose Rechtfertigungs- und Anklage- monologe,
in denen Unbewältigtes und stark Gefühltes sich noch immer am
Meinungsgerüst der Gesellschaft reiben..."
"...gehetzt und glaubhaft ineinander greifende Satzbrocken..."
"So schaut man den beiden gerne zu, wenn sie ... bei sich oder ihren
Figuren sind."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Sabine
Leucht
"...Mascha
Müllers Una ist verwirrt, zerrissen und wütend, weil man ihr die
Person gestohlen hat, die sie liebte. Und dennoch sieht sie in ihm den Täter.
Doch ist er das wirklich? Oder wollte sie all das auch? ...
Heiko Dietz dagegen gibt einem Menschen, den die Gesellschaft für seine
Liebe verurteilt hat, eine Tiefe, die nur wenige Menschen billigen. Wie
kann man einen Menschen, den man landläufig als Tier, Verbrecher und
Perversen bezeichnen würde, nur so menschlich und verletzlich anlegen?
Er zeigt die Schwäche, die Ray damals in Unas Arme trieb und die Liebe,
die sie verband. Das Unverständnis für die Verurteilung und den
Mut, den er zum Neuanfang brauchte.
Nach dem Ende des Stückes bleibt man gebannt in der Dunkelheit des
Theaters sitzen. Die Minuten, die vergehen, bevor das Licht im Theater wieder
angeht und man den Schauspielern für ihre einzigartige Leistung Tribut
zollen kann, scheinen unerträglich und sind dennoch das, was man in
diesem Moment braucht.
Man hat nach diesem Stück einmal mehr ein Stückchen unschuldiger
Naivität verloren..."
Kultur & Style, Franziska Löffelbein
Zuschauerstimmen:
"Harter Tobak"
"Lange nichts so geiles gesehen"
"Ich hab geheult wie ein Schlosshund... und mein
Mann auch..."
"Ich kann nix sagen, ich bin einfach nur platt!"
"Ein
mitreissendes, die Seele berührendes, ab und zu amüsantes und einfach
nur fantastisches Stück ... Ich war bei der Premiere am 23.02. und einfach
nur begeistert!!" (gefunden auf www.eisbrecher.org)
"Die
bildlichen Erzählungen der Darsteller entführen die Theaterbesucher
im Geiste in imaginäre Bühnenbilder wie Vorortgärten, kleine
Siedlungen, Pensionen, weitläufige Straßen, ferne Städte und
der gleichen......
Bereits nach wenigen Minuten Einspielzeit bieten die Darsteller Mascha Müller
und Heiko Dietz großes Theater auf kleiner Bühne. Keine Minute
in der Inszenierung lässt das Gefühl der Langatmigkeit aufkommen
und die Zeit vergessen." (gefunden auf www.muenchner-singles.de)
"Ja und ich hab mir... das Stück am Samstag
angesehen ... und kann es nur empfehlen!!!! Sehr sehenswert, zwei geniale
Darsteller und ein Stück, dass sehr nachdenklich macht und viel Raum
für Diskussion läßt ...
Also alle Mann ab ins Theater!!!" (gefunden
auf www.eisbrecher.org)
"Hab selten so etwas geniales gesehen."
"Fanden es heute echt Klasse. Sind am Wochenende
wieder mit von der Partie. Sehr intensive Erfahrung. Ihr seid echt beeindruckend
gewesen." (per sms)
"Die Leute müssen Euch doch die Bude einrennen..."
Best
New Play 2006!
Laurence Olivier Award 2007!
Blackbird
von David Harrower
mit
Mascha Müller
und Heiko Dietz
Regie: Matthias Eberth
Dramaturgie: Carmen Panknin; Assitenz: Nadin Braßel
Damals waren sie ein Liebespaar. Una war zwölf und Ray war vierunddreissig,
als man sie zusammen ertappte und er festgenommen wurde. Elf Jahre später
heißt Ray Peter und arbeitet in einer Firma, die Geräte für
Zahnarztpraxen herstellt. Er hat seine Strafe abgesessen, ist mit einer neuen
Frau zusammen und hat mit der Vergangenheit abgeschlossen. Nur Una kommt nicht
klar mit dem, was damals geschehen ist. Als sie bei einem Zahnarztbesuch zufällig
Rays Foto in einer Zeitschrift sieht, entschließt sie sich, ihn aufzusuchen…
»Blackbird« zeigt die Begegnung zweier Menschen, deren Leben von
einer gemeinsamen Erfahrung geprägt ist. Nur, was genau ist es, was diese
beiden Menschen, ein Erwachsener und ein Kind, damals zusammen erlebt haben?
Zwei radikal unterschiedliche Versionen der Vergangenheit und zwei Wahrheiten
treffen kollisionsartig aufeinander.
Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag, Bremen
Premiere: 23. Februar 2007
weitere Vorstellungen:
24./28. Februar
2./3./4./5./11./12./16./19. März
(nicht am 18.)
Zusatztermine!
23./24./25./26./30.(21Uhr)/31. März
jeweils 20.30 Uhr
Eine Produktion von theater ... und so fort.
Mit freundlicher Unterstützung durch THETA e.V.
Das Theater wird gefördert durch das Kuklturreferat der LH München.