Birgit Fischer und Fiona Rachel Fischer
„eine himmelumarmerin bin ich“
Dialoge in Kunst und Literatur (Finissage)
22. Februar bis 24. März 2026
Stell dir vor, du streckst die Arme aus, weit hinauf in den Himmel – und fällst in eine Umarmung, die alle Grenzen auflöst. Das ist der Moment, in dem du alles bist und noch mehr sein kannst. Das ist der Moment, in dem die Welt sich an dich schmiegt. Aus diesem Gedanken erwächst ein Projekt, in dem Bild und Wort nicht nebeneinanderstehen, sondern sich umarmen: Die Encaustic-Künstlerin Birgit Fischer und die Autorin Fiona Rachel Fischer lassen ihre Werke in einen lebendigen Dialog treten. Zwischen Bildern und Skulpturen entfalten sich Texte, die gehört und erlebt werden wollen – ein Zusammenspiel von visueller und erzählender Kunst, das Horizonte öffnet und neue Räume der Wahrnehmung schafft.
Finissage & Klangtexte
Wo man geschehen lässt, passiert das Unerwartete: Der letzte Abend der Ausstellung wird zu einem Fest des Zufalls und der Improvisation. So wie das heißflüssige Encausticwachs der Kunstwerke im Kunstprozess dem Zufall des Fließens unterlag, so löst sich die Literatur an diesem Abend aus der Erstarrung der gedruckten Buchstaben. Zwischen den im Fluss konservierten Bildern und Skulpturen liest Fiona Rachel Fischer ihre Texte zu improvisierter Jazz-Musik. Jeder Ton, jedes Wort ist ein Augenblick des Werdens – flüchtig, vibrierend, voller Energie, die sich in den Kunstwerken wiederfindet. Ein Abend, der nicht nur gehört, sondern gespürt werden will.
Die Künstlerinnen
Birgit Fischer arbeitet als Encausticerin mit mixed media und pigmentiertem, heißflüssigen Wachs und erschafft Bilder und Skulpturen voll Poesie und Bewegung. Ihre Werke werden regelmäßig in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.
www.birgitfischer-encausticart.de
Fiona Rachel Fischer ist als Auftragswortkillerin für verschiedene Medien wie Print, Online und Radio unterwegs und macht Jagd auf neue intermediale Formen. Ihre prosaischen und lyrischen Texte schmiegen sich an die Themen Körperlichkeit, Feminismus und Realitätsverschiebungen und brummen vor Bildhaftigkeit.
