Fear13 Foto: Heinz Konrad

In der Pasinger Fabrik

The Fear of 13

von Heiko Dietz nach dem Bestseller von Nick Yarris

Diese Veranstaltung findet in der Pasinger Fabrik statt (direkt an der S-Bahn!)
Karten können Sie über uns reservieren. Wir leiten das dann weiter.

(Die Angst vor der 13)

Nick Yarris saß über zwei Jahrzehnte unschuldig im Gefängnis.
Zu 105 Jahren Haft verurteilt.
Der Vorwurf: Vergewaltigung und Mord...
…an einer Frau, der er nie begegnet ist.
Nach vielen gescheiterten Berufungsverfahren, und als die Verzweiflung am größten und alle Hoffnung zerstört war, schrieb Nick Yarris seinen letzten Brief an das County-Gericht von Pennsylvania.
Es war der Antrag auf seine Hinrichtung.

Dies ist seine packende Geschichte.

‚The fear of 13‘ ist ein Plädoyer gegen die Todesstrafe und für das Leben.

Pressestimmen:

"(...) Nun sitzt Heiko Dietz auf einem Stuhl an der Rampe der kleinen Bühne der Pasinger Fabrik und erzählt die Geschichte dieses zu Unrecht Verurteilten. Hinter ihm steuert Tobias Bosse an einem Pult Licht und Sounds, markiert Nebenfiguren, lässt die Namensliste unschuldiger Todeskandidaten abrollen und spielt Bilder von Politikern und Filmen ein, die sich in unser kollektives Gedächtnis eingruben, während Yarris nichts als Gitterstäbe sah.
Mit sparsamen Mitteln hat Heinz Konrad einen intensiven Abend inszeniert, in dem Dietz Yarris' Leid durchdringt und gestaltet. Er spricht mit Armen, Augen, Rotz und Schweiß von der menschlichen Fehlbarkeit, verliert die Worte, scheint zu schrumpfen oder vor Hoffnung und Glück zu explodieren. Als Zuschauer erlebt man zwei Minuten anfänglicher Stille schon als Ewigkeit. "Wenn ich gewusst hätte, was passiert, wäre ich diesen Weg nie gegangen" - der Satz frisst sich ins Gehirn. "Diesen Weg" ging der sechsjährige Nick, als er den Mann traf, der ihm die Unschuld nahm und die Zukunft. Aphasie, Schulprobleme und eine nur durch Drogen zähmbare Angst brachten den 21-Jährigen dazu, mit einem gestohlenen Auto ein Stoppschild zu überfahren. Damit ging alles los ...
Es ist würdig und passend, dass das Theater ... und so fort mit dieser Uraufführung seinen Geburtstag feiert und damit einen Weg, der vor 20 Jahren begann. (...)"
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
, Sabine Leucht

"Zum kleinen Jubiläum gönnt sich Dietz (...) den möglicherweise intensivsten Abend der bisherigen zwei bis drei Jahrzehnte. Der umtriebige Theaterchef gibt unter der Regie des dem Hause langjährigen verbundenen Heinz Konrad ein Solo, das nach gut 100 Minuten ein emotional tief aufgewühltes Publikum hinterlässt.
Dietz fertigte für diese Uraufführung die Bühnenfassung der Lebenserinnerung von Nick Yarris selbst an.
(...) Es ist ein flammendes Plädoyer gegen die Todesstrafe und seine Umsetzung auf der Bühne ein Stück beeindruckend disziplinierter Schauspielkunst. Dietz und der sowohl für Sounds und Videos als auch für minimale Auftritte zuständige Tobias Bosse machen kein großes Theater. Nur manchmal wird er laut oder steht auf, aber sonst sitzt Dietz beinahe demütig auf seinem Stuhl und berichtet von den mehr als 8000 Tagen in Gefangenschaft, während der er weit über 9000 Bücher las und Wörter lernte wie 'Triskaidekaphopie', die Angst vor der Zahl 13."
ABENDZEITUNG, Mathias Hejny

Zuschauerstimmen (Quellen: twotickets, Facebook, email):

"Sehr bewegend und mitreißend! Die Geschichte eines zu Unrecht Verurteilten. 22 Jahre unschuldig im Gefängnis! Unbedingt gucken gehen!"
"...sehr eindrucksvoll!"
"Wer kann, unbedingt hingehen...!!! Sehr dichter, emotionaler Abend mit einem grandiosen Heiko Dietz...!!!"
"Es war grandios! Das Stück ist brutal harte Kost, beklemmend, wirklich nichts für sensible Gemüter, aber tief ergreifend und verdammt gut inszeniert. Die schauspielerische Leistung war überwältigend. "The Fear of 13" ist absolut sehenswert!"
"Bin sehr beeindruckt und habe mich keine Sekunde ablenken lassen - Danke für einen spannenden nachhaltigen Abend."
"... das war bravourös gestern Abend..."
"Bin nachhaltig beeindruckt."
"Hervorragend ! Diese Aufführung m u s s man gesehen haben."
"Ein ganz großer Abend!"
"Ein sehr, sehr beeindruckender Theaterabend und vor allem ein Riesenkompliment für Heiko Dietz. Mit "wenig" Mitteln wurde hier für mich ganz großes Theater geboten. Ein Thema das sehr ans Gemüt geht, aber auch aufzeigt wie "krank" das amerikanische Rechtssystem ist. (...) Kann nur empfehlen: Unbedingt anschauen!"
"Danke. War cool!"
"...ein beeindruckendes Schauspiel, hervorragend inszeniert und sensationell gespielt. Danke, für dieses Erlebnis."
"Sehr zu empfehlen! Ein intensiver, beklemmender, großartig gespielter Theaterabend!"
"...es war ein toller Abend und eine grandiose schauspielerische Leistung. vielen Dank, dass ich Teil davon sein durfte."
"Absolut sehenswert. Beeindruckend inszeniert und starke Leistung von Heiko Dietz. Bin froh, es gesehen zu haben ...."
"Heiko Dietz wieder in Bestform. Spielte sehr authentisch. Ein sehr minimalistisches Bühnebild, sehr treffend. (...) Ein bewegendes und anstrengendes Stück mit einer nachdenkenlichen Heimfahrt. Auf alle Fälle selbst miterleben."

Mit Heiko Dietz und Tobias Bosse

Regie/Raum: Heinz Konrad
Musik/Sounds: Tobias Bosse
Assistenz: Petra Wintersteller
Dramaturgie: Carmen Panknin
Theaterfassung: Heiko Dietz
Veranstalter: Triskaidekaphobia GbR

Eine Produktion für das ‚theater … und so fort‘

Gefördert durch das Kulturreferat der LH München
und THETA e.V.