Klassik

TheaterRaum München

Alle Menschen werden Brüder

Eine Auswahl von Szenen der deutschen Klassik

Die deutsche Klassik ist ein wichtiger Bestandteil der Aufklärung in Deutschland. Und quasi ein Kernstück deutschen Kulturguts, auf das sich auch gerne manch ein Volksvertreter beruft. Aber was genau bedeutet dieses Stück deutscher Kultur für die Bühne und für uns Menschen des 21. Jahrhunderts? Waren Schiller, Goethe, Lessing und Kleist wirklich so genial oder eben doch nur Kinder ihrer Zeit, die literarisch Großes geleistet haben, uns aber ansonsten nichts mehr sagen können? Was bedeutet etwa die Ringparabel heute? Was sind das für Menschen, die um Kronen streiten oder sich unter Strapazen auf die Suche nach ihrem Liebsten machen?
 
Sechs Darsteller und ein Regisseur haben sich zusammengesetzt, um vielleicht eine Antwort zu finden. Haben Stücke gelesen, Szenen besprochen und diskutiert. Am Ende kam ein Theaterabend heraus mit den Szenen, die beim Lesen am meisten Spaß gemacht haben. Der Text wird mit einfachsten Mitteln in Szene gesetzt mit dem, was da ist, ohne Kostüme, ohne Bühnenbild, und immer mit dem Versuch, ihn heutig erscheinen zu lassen. Über allem steht Beethoven, der in seiner 9. Symphonie Schillers Ode an die Freude aufgreift mit Ihrer gewaltigen Botschaft: "Alle Menschen werden Brüder".

Isabelle Cohn, Lisa Fertner, Kathrin Gerlsbeck, Teresa Sperling, Pablo Nina und Marc Szackamer

Regie/Konzept: Uwe Kosubek
Musikalische Leitung: Bruno Hetzendorfer
Veranstalter: TheaterRaum München