Edmaier

Holger Edmaier

'Ich Rindviech! (Ihr aber auch ...)'

Männer . Milch . Musik!

Stillstehen ist nicht so sein Ding. Immer in Bewegung zwischen Klavier und Konserve, Kunst und Klamauk, Kuhstall und Kleinkleckersdorf. Rein ins Kabarett, rüber zur Comedy und dann immer wieder diese Ohrwurmlieder, die einem noch Tage später unter der Fontanelle kleben. Holger Edmaier könnte so lieb sein. Ist er aber nicht. Da brodelt es vor bittersüßer Garstigkeit, wenn er genüsslich die spiegelnde Oberfläche des schönen Scheins zerkratz. Ob der PopPoet mit der Alnatura-Fair-Trade-Nahkampf-Mutter um die letzte Scheibe Mortadella kämpft oder mit großstädtischen Elektroschocks gegen die unfaire Gravitation kämpft - nach diesem Abend werden Sie Kühe mit anderen Augen sehen!

Wie domestiziere ich meinen Partner? Wie viel Grill braucht das starke Geschlecht? Und warum ist Urlaub auf dem Bauernhof kein Urlaub? Und was hat Europa damit zu tun? Eine Schlachtplatte von Gogo-Tänzerinnen bis “ich mag mein Steak blutig”-Genießer, ein Abend zwischen goldenem Kalb und letztem Hemd, Tofu und Taurin, Weidezaun und dörflicher Partnersuche. Ein Rundumschlag mit musikalischen Charmebolzenschüssen über das gehörnte Rindvieh in uns allen.

Zum Schluss bleibt nur eine Frage offen: Sind wir reif für die Schlacht oder doch eher für die Schlachtung? Egal – Rinder an die Macht!


Pressestimmen:

„Edmaier arbeitet mit allen wirksamen Facetten der Kleinkunst: Er setzt gezielt die „political incorrectness“ ein, wenn er sich fragt: „Wünsch’ ich mir einen Hund oder ein Kind? Versau’ ich mir den Teppich oder das Leben?“, verteilt auch mal kleine Seitenhiebe auf Politiker, wenn er Zeus als „testosterongesteuerten Horst Seehofer der griechischen Götterwelt mit sexuellem ADHS“ bezeichnet und streut immer wieder Wortspiele ein, die eine beachtliche Halbwertszeit haben. Über „Europa – ein Kontinent wird inkontinent“ darf man ruhig mal ein bisschen länger nachdenken und Sätze wie „Die Scheiße von heute ist die gute alte Zeit von morgen“ haben fast philosophische Dimensionen. (Main-Echo)

„’Das kann er’, sagte ein begeisterter Zuhörer zu seiner Frau, die sich Edmaier bereits zum zweiten Male anschaute. Diesmal musste ihr Mann mit. Er schien es nicht bereut zu haben. Edmaier blühte immer dann besonders auf, wenn es musikalisch wurde. Entweder, wenn er sich selbst am Flügel begleitete oder wenn er zum Halbplayback sang.“ [...] Das Publikum in der Mensa feierte den Heimgekommenen am Ende frenetisch und wollte ihn eigentlich nicht wieder losziehen lassen in die Welt voller Rindviecher. (Weser Kurier)