abgebrueht

Im Feldcafé / 5 vor 12

Abgebrüht!

Die Lesebühne für Leute mit Geschichte(n)

Die Vorstellung findet im Feldcafé / 5 vor zwölf /Georgenschwaigstraße 26 statt!!!


Während die Teilnehmer auf Poetry Slams immer jünger werden und sich diese Szene immer mehr auflädt mit Themen von Teenagern, gehen wir mit 'Abgebrüht' den umgekehrten Weg und lassen die Leute mit Erfahrung und Geschichten sprechen.
Auch für junge Menschen geeignet...

Martina Pahr. Christian Schmitz-Linnartz und- frisch eingekauft- Bianca Amapola heißen Euch willkommen!

Aber Achtung, neues Gesicht und neuer Ort!!! Wir beziehen unsere Sommerresidenz im "5 vor zwölf", dem hellen, freien anarchistischen Café der Volxküche in Milbertshofen!

Was jedoch bleibt, ist die Philosophie: die Kunst ist frei, jede(r) zahlt, was er oder sie mag!

Unsere vorzüglichen Gäste am 25. April:

Mary Long

Die zuagroaste Schweizerin ist Ende 30 und seit gut einem Jahr auf Poetry Slams und Lesebühnen unterwegs. Die Privatsphäre gab sie im Kreißsaal ab und schreibt seither über den ganz normalen Alltagswahnsinn mit Kindern, Haus und Helvetionshintergrund. Natürlich immer mit einer Spur Ironie und einzigartig, wie alle anderen auch.

Pascal Simon

Pascal Simon schreibt keine Kurzbeschreibungen. Kurzbeschreibungen schreiben ihn...

Halt, das ist Quatsch. Aber Quatsch ist etwas, das der gebürtige Ingolstädter sehr gut beherrscht. Nebst weiteren lebenswichtigen Fähigkeiten wie Lyrik, Jonglage, rückwärts Treppen steigen und Lichtschalter mit den Füßen betätigen. Ein wahrer Tausendsassa - falls man sowas heutzutage noch sagt.

Markus Berg

Äußerlich scheinbar ein Hybrid aus einem Pastor und einem Physikprofessor- er ist auch tatsächlich Naturwissenschaftler- wird er dennoch diejenigen enttäuschen, die trockene monothematische naturwissenschaftliche oder pastorale Vorträge erwarten. Markus Berg macht viel mehr und kann viel mehr. Er beobachtet den Alltag und skizziert ihn, er baut witzige geistreiche Geschichten und manchmal auch IKEA-Möbel zusammen, wenn es denn funktioniert.

Für die musikalische Abrundung sorgt Michael Bohlmann.

Bereits im Januar 1965 gab er sein erstes ABC ("A-cappella-Brüll-Concert") im Kreißsaal der Münchner Taxisklinik. Und das vor drei (!) begeisterten Zuhörern: seiner Mutter, einer Hebamme und einer Stationsschwester. Mit 12 Jahren dann die erste richtige Gitarre mit "Zwangsunterricht" - aber schon bald die Erkenntnis: "Da kommt ja sogar was dabei raus...!!!"  

  Anfang der 1980er-Jahre wurde er dann durch österreichische Liedermacher wie Ludwig Hirsch, Georg Danzer und Wolfgang Ambros dazu inspiriert, seine ersten eigenen Lieder im Heimatdialekt zu schreiben. Die Zutaten seiner Texte bestehen gleichermaßen aus Witz und Wahn, Sentimentalität und Skurrilität sowie einem Schuss Isarwasser. Und immer sind seine Lieder auf der Suche nach der uralten Philosophie vom "Leb'n und leb'n lass'n".